David gegen Goliath…

Die Onlinebroker-Firma BD Swiss will die insolvente Fluglinie Air Berlin übernehmen. Man wolle „ein strukturiertes und wettbewerbsfähiges Angebot vorlegen“, teilte das Unternehmen mit, das zwar „Schweiz“ im Namen führt, aber seinen Sitz auf Zypern hat.

BD Swiss will Air Berlin als unabhängige Fluggesellschaft weiterentwickeln. Der Plan sehe „eine große Vielfalt an Zielen“ vor, „kombiniert mit einem kundenzentrierten und gehobenen Service-Konzept und wettbewerbsfähigen Preisen“. Außerdem will man mit ausgewählten Fluggesellschaften aus Deutschland und Europa kooperieren.

Bei dem Deal im Boot sitzt übrigens ein alter Bekannter aus der Mediabranche. Der einstige Aegis-Chef Alexander Ruzicka wird mit seiner Firma Inzide Kommunikation und Marketing steuern.

https://www.wuv.de/marketing/fintech_firma_meldet_interesse_an_air_berlin_an

SCHUFA – Das verspielte Vertrauen

SCHUFA-Studie stellt Vertrauensfrage

In einer repräsentativen Untersuchung im Januar 2021 hat das Verbraucherschutzportal selbstauskunft.de mit einer SCHUFA-Studie das Maß an Vertrauen erforscht, das die deutsche Bevölkerung der SCHUFA Holding AG und insbesondere dem Hauptprodukt, der SCHUFA-Selbstauskunft entgegenbringt. Demnach scheitert die SCHUFA an Ihrem eigenen Anspruch „Wir schaffen Vertrauen“. Die Ursache scheint mangelhafte Datenqualität und veraltete Arbeitsweisen bei den erteilten Auskünften zu sein.

Die SCHUFA Holding AG stellt sich als die führende deutsche Wirtschaftsauskunftei dar und beeinflusst damit das Leben aller 69,43 Mio. deutschen volljährigen Bürger*innen. Der aus der Historie abgeleitete und angestrebte Markenkern der SCHUFA ist „Vertrauen“. Doch ist das heute noch gerechtfertigt? Vertrauen die Deutschen der SCHUFA wirklich noch? Eine empirische Untersuchung sollte genau dies klären.

Hintergrund

Schenkt man den Recherchen des NDR glauben, dann entwickelt sich die SCHUFA Holding AG mehr und mehr zum Interessen-Vertreter von privaten Unternehmen und verlässt die Rolle des neutralen Beobachters und Schützers vor Betrug und schlechter Zahlungsmoral.

Gemäß der NDR-Recherchen verfügt die SCHUFA über eine Datenbank, deren Inhalt den Wechsel des Energieanbieters und Stromtarifes erschwert. In diesem „Schufa-E-Pool“ werden die Vertragsdaten von Kunden gespeichert und sollen den Energieanbietern zugänglich gemacht werden. Kann man vor diesem Hintergrund noch von einer neutralen SCHUFA sprechen und entspricht dieses Angebot noch dem ursprünglichen Auftrag der SCHUFA? Wie groß ist das Vertrauen der Deutschen aktuell in die SCHUFA? Und entspricht das von der SCHUFA propagierte Selbstbild der Einschätzung der Bevölkerung?

Vertrauen der Deutschen in die SCHUFA am Boden

Das Ergebnis ist ernüchternd:

  • Jeder 5. Deutsche misstraut der SCHUFA völlig (13,89 Mio. Personen)
  • Mehr als 80% der Deutschen mit negativen SCHUFA-Erfahrungen misstrauen dem Unternehmen vollständig
  • Mehr als 50% der Bevölkerung (ohne negative Eigenerfahrung mit der SCHUFA) misstraut der Arbeit der SCHUFA
  • In der Gesamtheit vertrauen 50% der Deutschen (34,72 Mio. Personen über 18 Jahre) der SCHUFA wenig bis gar nicht
  • 21,1% der Deutschen hatten in der Vergangenheit bereits Probleme mit falschen oder veralteten SCHUFA-Einträgen (14,65 Mio. Personen)

Kein Mietvertrag, kein Handyvertrag mit negativem SCHUFA-Eintrag selbst wenn dieser falsch ist!

Was bedeutet das? Ohne positive SCHUFA-Selbstauskunft geht in Deutschland kaum etwas: Mietverträge, Handyverträge, Kredite, ja sogar KFZ-Versicherungen kommen ausschließlich mit positiver SCHUFA-Auskunft zustande. Umgekehrt bedeutet dies: Menschen mit negativen Einträgen sind faktisch vom wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen.

Gründe für die außerordentlich negative Haltung der Deutschen gegenüber der SCHUFA dürften in der Arbeitsweise der SCHUFA liegen. Die SCHUFA scheint ein massives Daten-Problem zu haben, die Erhebungsweise entstammt aus einer Zeit, in der die technischen Möglichkeiten eines zeitnahen Zugriffs nicht gegeben waren.

Jede 5. SCHUFA-Auskunft falsch?! – jeder 5. Deutsche misstraut der SCHUFA!

Auf die Frage “Hatten Sie in der Vergangenheit bereits Probleme wegen falscher oder veralteter SCHUFA-Einträge?” antwortete jeder fünfte mit “Ja”.

Hierzu ist eine weitere Studie in Kooperation mit einer bundesweit tätigen Rechtsanwaltskanzlei in Arbeit, die die Frage klären wird, wie viele SCHUFA-Auskünfte tatsächlich falsche oder veraltete Daten enthalten. Um die SCHUFA zu einer Einhaltung eines Minimum-Qualitäts-Standard zu drängen, muss jeder Einzelfall juristisch geprüft werden, es müssen gesetzliche Löschfristen berücksichtigt werden, um ein wissenschaftlich belastbares Ergebnis zu erzielen. Das Ergebnis dieser Folgestudie ist bis Mitte 2021 zu erwarten.

Hier geht es zum Download der Untersuchung

CORONA STUDIUM FÖRDERUNG

Als internationale Business Relationship Management Beratung haben wir es uns zur Aufgabe gemacht unsere Netzwerke zur aktiven Talent Förderung einzusetzen. Denn Zukunft entscheidet sich mit den Entscheidungen die wir heute treffen und mit den Menschen die morgen unsere Welt gestalten.

MIT UNSERER FÖRDERUNG WOLLEN WIR EIN ZEICHEN SETZEN UND EINEN AKTIVEN BEITRAG LEISTEN IN ZEITEN DIE SOLIDARITÄT, VORAUSSICHT UND TATKRAFT VERLANGEN.

Wir fördern das Studium an einer renommierten internationalen Hochschule im Rhein-Main-Gebiet und unterstützen Talente auf ihrem Weg in die internationale Management Verantwortung.

Mit dem BACHELOR VOLLZEIT- und dem BERUFSBEGLEITENDEN STUDIUM bieten wir Ihnen flexible Möglichkeiten Ihr Management Studium zu starten.

Neben einer persönlich intensiven Studienbetreuung an unserer Partnerhochschule erhalten Sie Zugang zu unserem internationalen Business Netzwerk. Denn Kontakte sind einer der Schlüssel für Ihren persönlichen Erfolg.

DURCH UNSERE CORONA-STUDIUMFÖRDERUNG SPAREN TALENTE EIN VOLLES JAHR STUDIENGEBÜHREN.

DAS IST UNSER POSITIVER BEITRAG ZU EINER OFFENEN WELT DIE AUCH ZUKÜNFTIG ZUSAMMENSTEHT.

Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Tatkraft.

RecoMed | Building up Brand Image and helping People in Times of Crises

RecoMed is the inventor of the digital platform to connect patients with doctors in order to arrange medical appointments, digitally. As platform provider RecoMed is partner of national and international health insurances for South Africa and delivers the platform as a white label solution.

RecoMed as an independent brand has a lack of brand awareness. To establish RecoMed as the leading platform for patients, RecoMed developed a strategy to push brand awareness strongly linked with consumer experience and relevance.

The fundament of patient experience is the capability to show responsibility and practical solutions for patients in their daily life as well as to take care of them on an emotional way.

The corona virus epidemic is a challenge for all of us. RecoMed offers all people of South Africa to making necessary doctors appointments, to making the test and act responsible towards the community.

DIS-CHEM

A success story from South Africa

Dis-Chem started out in 1978 as a small pharmacy in Mondeor. To this day, Dis-Chem stores are still owned and operated by the original founders. 

The Professional Management review still rates the pharmacy as the best pharmacy chain in South Africa. It has also been voted best pharmacy, best health store and best medical supply store in both the Pretorian news readers and Star your choice surveys. 

Dis-Chem’s managing director, Ivan Saltsman says that „Dis-Chem was built on the ethos of old-fashioned family values. However, the concept of the ‚trusted local pharmacist that everyone knows‘ is under pressure from the sheer volume of customer numbers and the increased pace of modern-day living. Dis-Chem has evolved to the next level of customer service by not only living by their motto, ‚take care of the customer and the business will take care of us,‘ but by taking it a step further in extending that caring attitude to the community at large, which will be delivered through the Benefit Programme.“

The revenue of DIS-CHEM has increased fivefold in only 10 years up to 1,3 billion Euro.
What are the success factors of DIS-CHEM?

DIS-CHEM developed a broad product offer, which is only based on the customer needs. Therefore DIS-CHEM think from the customer experience perspective.

DIS-CHEM build up a relationship program, which enables doctor advices directly at the point of sale. With this new customer experience DIS-CHEM build up a unique market- and brand position.

DIS-CHEM transform the stationary business into a digital business and has to be the first pharmacy store, which is available at any time and any place.

DIS-CHEM adapts all products and services to the different needs of target groups, not only in terms of packaging and pricing, but also in terms of communication. The various campaigns focused strictly on lifestyle, habits and attitude of different target groups. In particular through the possibility of digital advertising but also through a relationship program within the peer groups.

Doing is Key

Issue

In most solutions, its more about the WHAT than the HOW.

A brilliant WHAT or a brilliant HOW can never be as superior as a combination of both. 

95% of all companies do NOT reach this level of competence (Harvard Studies 08/2015).

43% of all companies try to compensate with sheer increase of spend (Statista Publ.03/2016).  

Opportunity

Applying this thought while having the capacity of budget, … does create the opportunity of substantial savings. Implementing this thought and experiencing limitations in budget … does create the opportunity to increase performance .

Both situations deliver the opportunity of substantial optimisation and improvement…
… no matter how perfect a team has developed already.

It´s not only about to own the right elements …Creating real success means achieving the SMART interlock between them ….DOING IS KEY.

Wie die Großen von den Kleinen lernen wollen. Be desruptiv and agil.

Wo wir auch hinschauen, soviel Agil und Disruption war nie. Konzerne schielen auf Startups und das Silicon Valley und es treibt sie dabei ein Gedanke: verpassen wir gerade die Zukunft? Als Konsequenz breiten sich agile Strukturen, mit ihren flachen Hierarchiestufen, den flexiblen Arbeitsplätzen und einer innovationsgetriebenen Grundhaltung aus. Erfolgreiche Geschäftsmodelle stehen auf dem Prüfstand der Disruption. Erfolgsformeln zählen nicht mehr all zu viel und wir beobachten eine allgemeine Hektik, ein gegenseitiges beäugen und das oft laborhafte agieren oder vielmehr reagieren. Marketingsprech und Human Resources Konzepte haben Hochkonjunktur.

Als Unternehmensberatung und Business-Relationship-Manager blicken wir auf beide Seiten der Medallie und kennen die Denkstrukturen der Startup Szene genauso gut, wie die der Unternehmen und Konzerne. Dabei fällt uns immer wieder auf, dass sich beide Welten mehr ähneln, als beide voneinander zu glauben scheinen, denn:

Die Großen wollen wie die Kleinen sein und die Kleinen gerne wie die Großen.

Mit anderen Worten, Startups brauchen Strukturen und Kapital, um ihre Geschäftsmodelle umzusetzen. Sie leiden oft an fehlender Kompetenz in Schlüsselbereichen und machen dadurch viele, vermeidbare Fehler. Die großen Unternehmen und Konzerne leiden an ihren Strukturen, an ihrer Trägheit, an ihrer eigenen Überhöhung und am Anspruch zur Fehlervermeidung. Im Ergebnis verlieren sie an Schnelligkeit und Innovationskraft. Dabei vergessen sie, dass gerade ihr früherer Unternehmermut, ihre Schnelligkeit und Innovationskraft die Grundlage ihres heutigen Erfolges sind. Startups hingegen müssen und können schneller Risiken eingehen, denn sie haben weniger zu verlieren, leiden aber an fehlenden Strukturen.

Aus der Gemengelage entsteht ein wilder Mix aus Agil und Disruption, aus Transformation und dem Weiterverfolgen von bisherigen Erfolgsformeln.

Alles ist Psychologie

Wenn wir ehrlich sind, sollten wir uns befreien vom Anspruch sein zu wollen wie die anderen. Denn keiner von beiden ist zwangsläufig besser. Disruption entspringt vor allem unsere Sehnsucht, mitzuhalten, wichtige Entwicklungen nicht zu verpassen, innovativ zu sein, um ganz vorne mitzuspielen. Andererseits schleicht sich ein fast ungutes Gefühl ein, denn Veränderung hat ihren Preis, wir müssen gewohnte Pfade verlassen, Neues denken lernen, damit wir die Zukunft aktiv gestalten können. Aus der Praxis wissen wir, dass agile Strukturen, Gründen von Startups oder desruptiven Thinktanks weniger bringt, als wir uns erhoffen. Denn es geht von zwei gedanklichen Grundsätzen aus. Erstens, die Unternehmensstruktur ist nicht wirklich bereit, Veränderungen mitzutragen, deshalb lagern wir Innovation in Silos aus, denn das derzeitige Erfolgsmodell darf nicht gefährdet werden und zweitens, es kommt unweigerlich zu einem Interessenkonflikt oder cultural clash der in- oder externen Startupies mit dem Establishment.

Innovationskultur muss wieder zur Unternehmens-DNA gehören

Die Treiber der Veränderung müssen wieder ins Zentrum des Unternehmens und damit auch des Establishments gerückt werden. Denn genau diese Einstellung hat Unternehmen einstmals erfolgreich gemacht. Unternehmen sollten lernen, sich frei zu machen von dem Gedanken, dass eine Startup-Kultur erstrebenswert sei, sie basiert ohnehin meist nur auf einer cleveren Geschäftsidee. Viel wichtiger ist es Mut zu belohnen, Flexibilität zu fördern, Fehler wieder zuzulassen und eine Atmosphäre freien Denkens zu kreieren.

Querdenken, freies Denken, geschäftstüchtiges Denken sind für die Innovationskultur von Unternehmen essentiell. Dabei soll jeder befähigt werden, zu denken. Vom Trainee, dem Sachbearbeiter bis hinein in die Vorstandsetage. Agil ist nur, wer denken zulässt und großzügig fördert.

Nur freies Denken führt zu echtem ‚agil‘ und ‚disruptiv‘.

Fuckup Night | Inzide Aleksander Ruzicka

INZIDE präsentiert bei der diesjährigen Fuckup Night in Frankfurt am Main, mit unserem Gastredner und Partner Aleksander Ruzicka, wie kurzfristiges Profitstreben die Risiko-Bereitschaft befeuert und gleichzeitig Compliance Strategien als Feigenblatt für Transparenz missbraucht werden. Manager müssen diesen Spagat verantworten, oft mit persönlichen Konsequenzen. Eine aktive Fehlerkultur wird, gerade in deutschen Unternehmen, zunehmend als problematisch gesehen. Aber wer langfristig unternehmerisch erfolgreich sein will, braucht genau dass. Unternehmermut und die Fähigkeit Fehler begehen zu dürfen. Denn in jeder Niederlage liegt auch das Potential zur Erneuerung und Verbesserung.

Relationship creates future | Wo Beziehungen entstehen, beginnt Zukunft

INZIDE denkt Unternehmensberatung anders. Unsere Haltung ist dabei ganz klar. Zukunft beginnt, wo produktive Beziehungen entstehen. Deshalb bringen wir Partner aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen und helfen dabei, deren Geschäftspotentiale auszuschöpfen, gegenseitig voneinander zu lernen, neue Impulse für das eigene Geschäftsmodell zu setzen und international noch erfolgreicher zu agieren. Denn unsere Erfahrung zeigt, überall dort wo Beziehungen entstehen, lässt sich Zukunft aktiv gestalten. INZIDE agiert dabei als Coach und Botschafter, als Stratege und Optimierer. Unsere Strategie- und Businessberatung ist die Basis für das finden von Möglichkeiten und das Zusammenführen von Geschäftspartnern.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Businessmodelle für die Zukunft fit zu machen und kurz-, mittel- und langfristige Chancenpotentiale zu nutzen. Ob digitale Transformation oder das Nutzen von Business Opportunities, wir beraten Sie auf allen Ebenen und bringen hierfür die richtigen Partner zusammen.